Lophophora williamsii caespitosa

Systematik
Ordnung: Nelkenartige Familie: Kakteengewächse Gattung: Lophophora Art: Lophophora williamsii caespitosa (auch var. caespitosa oder v. caespitosa)
Verbreitung: Bundesstaaten México, La Perdida

Lophophora williamsii caespitosa

Lophophora williamsii caespitosa mit Blüte

Lophophora_Caespitosa_Blüte

Lophophora williamsii caespitosa, sehr große Pflanze

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Große Lophophora williamsii caespitosa-Gruppen

Lophophora_caespitosa_Gruppe_350Lophophora_caespitosa_Gruppe_gross_350

Lophophora williamsii var. caespitosa Pflanzengruppen

Lophophora williamsii caespitosa peyote

Lophophora caespitosa, sehr symmetrisch gewachsene, große Pflanze

Erkennungsmerkmale und Namensgebung des Lophophora williamsii var. caespitosa:
Der Lophophora williamsii caespitosa ist sehr leicht an seiner üppigen Kindelbildung zu erkennen.
Caespitosa bedeutet „rasenbildend“ – eine Anspielung auf die flächenfordernde, dichte Wuchsform. Ansonsten ist er im Aussehen (Farbe, Blüte, Früchte, Areolenbüschel..) ein echter „williamsii“, zu deren Gruppe er auch gezählt wird.

Lophophora_caespitosa_Bluete_IILophophora_caespitosa_Samenkapsel_II
Lophophora caespitosa Blüte und Frucht (Samenkapsel)

Der Caespitosa wächst überraschenderweise etwas langsamer als sein naher Verwandter. Und kann in einigen Fällen eine Besonderheit aufweisen: Caespitosa-Gruppen können sich selbständig trennen (teilen).

Was bedeutet „Trennung“?
In der Natur neigen in sehr seltenen Fällen manche Lophophora caespitosa-Gruppen dazu, sich in zwei oder mehrere vollständig getrennte Pflanzengruppen mit eigener Wurzel aufzuspalten. Die Verbindung zur ursprünglichen Hauptpflanze wird dabei vollständig physisch aufgelöst.
Warum trennen sich Lophophora-Gruppen in seltenen Fällen?
Dies geschieht zum Selbstschutz. Mehrere eigenständige Pflanzengruppen mit eigenen Wurzeln haben bei schädlichen Umwelteinflüssen (Erkrankungen, Wetterbedingungen, Zerstörung durch Tiere oder Menschen…) weitaus höhere Überlebenschancen für Ihre Art.
Eine Trennung oder Inselbildung erkennt man am länglich gestreckten Wachstumsbild, der Bildung eines zweiten Hauptkopfes und einer deutlich sichtbaren Tal- oder Kerbenbildung zwischen den Köpfen; also der langsamen und in der Folge vollständigen Inselbildung mit freier Fläche zwischen den neuen Gruppen.